Kräuterbehandlung/ Phytotherapie

Kräuterbehandlung/ Phytotherapie bedeutet nichts anderes als das Verordnen von Medikamenten aus der Schatzkiste der chinesischen Medizin (CM). Dies ergänzt sich mit Akupunktur wunderbar, ist jedoch jedes auch für sich einsetzbar.
Die CM hält eine faszinierende Bandbreite an Arzneien pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs bereit.
Ich verordne diese vorzugsweise als lösliche Pulver, sogenannte Granulate, die dann in warmem Wasser gelöst und komplett getrunken. Werden. Dies ist einfach, machbar und sehr effektiv in der Wirkung. Schmeckt am Anfang etwas ungewohnt.
Die Einnahme erfolgt 1 bis 5 Mal täglich für 1 Tag bis langfristig, genau wie bei anderen Medikamenten auch. Bei akuten Rezepturen können Sie das zusammengestellte Mittel meist nach einer Stunde in der Apotheke abholen, wenn es Zeit hat sendet die Apotheke dies auch zu Ihnen nach Haus.
Bei akuten Erkrankungen ist es mit der kurzfristigen Einnahme getan. Insbesondere bei Erkältungskrankheiten. Hier nehmen Sie die Medizin bitte einen Tag länger als die Beschwerden bestehen.
Bei längerfristiger Einnahme, kommen Sie zum Anpassen der Rezeptur nach 2 bis 8 Wochen wieder vorbei.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht oft. Ein Versuch lohnt sich in jedem Fall und ich unterstütze Sie gern mit rechtlich und fachlich fundierter Begründung.
Es handelt sich bei dem verordneten Präparat nicht um einen landläufigen „Tee“, sondern ein  pflanzliches Medikament mit definierter Wirkstoffzusammensetzung mit pharmakologischen, immunologischer und metabolischer Wirkung im behandelten menschlichen Organismus.
Meist sind es keine Fertigarzneien, sondern individuelle Rezepturarzneimittel aus mehreren Bestandteilen. Nach genauer Diagnostik bestehend aus Befragung (sogenannter Anamnese) und Untersuchung (insbesondere Puls, Zunge) wird die Rezeptur erstellt.
Ihre Zusammensetzung folgt Diagnose- und Therapiekriterien der Chinesischen Medizin unter Berücksichtigung der struktureller Gegebenheiten, körperlicher Symptome, konstitutioneller Merkmale, Jahreszeiten, der Leitbahnen/Meridiane, Funktionskreise, Zang Fu, Ba Gang…
Diese ihre Rezeptur wird in hierauf spezialisierten Apotheken aus den benötigten Ausgangsstoffen auf meine ärztliche Verordnung hin zusammengestellt.
Bei dem dann verordneten Granulat aus chinesischen Pflanzen handelt es sich um lyophilisierte (gefriergetrocknete) Heilpflanzenbestandteile. Modernste Extraktions- und Konzentrationsausrüstungen extrahieren effektiv die medizinisch aktiven Bestandteile und prozessieren diese durch pharmazeutische Anlagen. Modernste Technologien Nitrogen-freien Lyophilisierens stellen sicher, dass die Heilpflanzenbestandteile mit hoher Viskosität und Öl ihre natürlichen Charakteristika und somit Wirksamkeit behalten.
Die zusammenstellende (meist Zieten-) Apotheke bezieht diese bei zertifizierten europäischen Großhändlern. Diese Ware wird in europäischen Prüflaboren, die spezialisiert sind auf die Prüfung von Arzneimittelqualität überprüft.
(Diese Zertifizierung stellt u.a. folgendes sicher: Qualität der Rohmaterialien werden dünnschichtchromatographisch validiert mittels HPLC. Des weiteren: Mikrobielle Untersuchung, Schwermetalltestung, Pestizidrückstände, Tests auf Mikroplastik,Tests auf Aflatoxine.)
In der Apotheke wird die Ware auf Identität geprüft und all dies unterliegt regelmäßigen Qualitätskontrollen seitens des LaGeSo.
In bestimmten Fällen passen sogenannte Rohdrogen, zerkleinerte Rohdrogen (Pulver) oder äußere Anwendungen für Wickel, Bäder, Auflagen, Waschungen besser, die Sie dann rezeptiert bekommen.